Drei Musiker, Daniel Sepec: Violine, Friederike Heumann: Viola da Gamba, Peter Waldner: Cembalo, genannt Trio vita & anima, lassen die Soiréen auf Schloss Tirol bei Dorf Tirol voll aufleben. Sie bieten am 8. Juli einen „Hortus musicus“, einen sogenannten musikalischen Garten, in dem der Zuhörer staunen, betrachten und vor allem genießen darf. Barocke Kammermusik ertönt an diesem Abend. Heinrich Ignaz Franz Biber, ein Komponist aus dem Barock, lässt das Publikum Frösche, Nachtigallen, Hähne und Katzen hören. Auch Johann Sebastian Bach, Buxtehude und Erlebach werden die Zuhörer bezaubern. Lassen wir uns überraschen!
Am 29. und 30. Mai wird das Zillertal in ein einziges Erlebnis verwandelt. Freie Fahrt und freie Eintritte bieten viele Möglichkeiten der Gestaltung der Tage, die übrigens den Sommerbeginn im Zillertal signalisieren sollen. An mehreren Treffpunkten wird gefeiert, ein Erwandern der Alpen – so ganz nebenbei - ist natürlich immer möglich. Das Zillertal schafft es immer wieder, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das Marc Pircher Konzert z.B. lockt im August gemeinsam mit den Haderlumpen (genauer am 22., 23. August 2010) sehr viele Menschen in das Tal im nördlichen Tirol. Im Spätsommer bzw. Herbst erlebt man jedes Jahr weitere Höhepunkte im Urlaub der Menschen aus der Stadt. Die Almabtriebe sind ein buntes Treiben, das große und kleine Besucher begeistert. Aus einer notwendigen Maßnahme, nämlich der, dass die Tiere von der Alm wieder ins Tal getrieben werden, entwickelt sich ein Volksfest, das auch „Nichtbetroffene“ in ihren Bann zieht.
Und es pulisert! Der Frühling, das Leben, alles erwacht, wie es
der Jahreslauf eben vorschreibt. Auch wir Menschen kommen langsam
wieder in Schwung! Es wurde aber auch Zeit. Langsam bedeutet: Man
sollte sich nicht zuviel vornehmen...fürs Erste zumindest. Man
sollte sich sehr oft und lange an der frischen Luft aufhalten und
sich dabei intensiv bewegen. Schlussfolgerung: Eine Wanderung wäre
nicht schlecht! Oder ein ausgedehnter Spaziergang. Die Promenaden
oberhalb von Bozen und Meran sind dafür bestens geeignet. Oder die
Waalwege in Meran, die in alten Zeiten für das Bewässern der sehr
trockenen Felder geschaffen wurden. Das sind Rinnen an den Rändern
der ehemaligen Felder, in denen Wasser hergeleitet wurde und wird und
die nun wunderschöne Bächlein am flachen Spazierweg sind. Kinder
und Erwachsene haben ihre helle Freude daran. Vor allem im Frühling,
womit dieser Blog perfekt abgerundet wäre
. Viel Spaß!
So ein Ritual zum Abschluss der introvertierten, kuscheligen Zeit hat was an sich. Christbaumwerfen oder Christbaumversenken sind ein Beispiel dafür. Danach kann der Frühling nur noch endgültig ankommen. Zwar ist der Winter noch in vollem Gange, doch die Sonne wärmt, die Tage werden länger und schon bereiten sich Krokusse auf ihren Durchbruch vor. Entsprechend rege geht es in den Orten zu, in denen das Leben - vor allem das Veranstaltungsleben - im Frühling erst so richtig zu pulsieren beginnt... die Freude am Leben steigt
Die Dolomiten wurden im Juni zum Unesco-Weltnaturerbe erklärt. Allerdings nur der italienische Teil des Gebirges, zu dem auch die zu Österreich gehörenden Lienzer Dolomiten gehören. Darüber haben sich die Leute in Osttirol natürlich nicht so gefreut. Doch nachdem der Grund für dieses Manko an den komplizierten Verfahrensregeln der Unesco-Büros liegt, und nicht an der Schönheit oder Einmaligkeit der Berge, dürfte der Glanz des neuen Titels auch auf die Berge um Lienz abfärben.
Die Südtiroler Dolomiten, darunter beispielsweise das Gebiet Alta Badia und die Berge und um die Seiser Alm und den Naturpark Schlern, zählen hingegen ganz offiziell zum Weltnaturerbe. Zu den schönsten Spitzen zählt zweifelsohne der Rosengarten - für mich der schönste Berg der Welt, besonders, wenn er sich im Morgen- und Abendlicht in diesem seltsamen Rosaton färbt - "Enrosadira" nennen es die ladinischen Anwohner.
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